Projektwoche 2026
Thema: Nachhaltigkeit
Im Rahmen einer Projektwoche haben sich die Schülerinnen und der GSS mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt.
In den einzelnen Klassenstufen wurden verschiedene Aspekte aufgegriffen.
Jahrgang Fünf
In einer spannenden Projektwoche drehte es sich für die Klasse 5 alles um die wichtigen Themen: „Gesundheit und Wohlergehen“, „Nachhaltiger Konsum am Beispiel des Schulgartens“, „Nachhaltiges Lernen am Beispiel der Schulküche“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv damit auseinander, was Körper und Geist für ein glückliches Leben brauchen.
Ein großer Schwerpunkt lag dabei auf der gesunden Ernährung im Alltag. Theorie wurde schnell in die Praxis umgesetzt, als die Kinder den Kochlöffel selbst in die Hand nahmen und gesunde Rezepte Zuhause nachkochen und dokumentieren mussten. Das gemeinsame Frühstück stärkte zudem die Klassengemeinschaft und machte allen großen Spaß. Gemeinsam lernten die Klassen, welche Vitamine und Nährstoffe besonders wichtig für das Wachstum sind. In der Schulküche lernten die Kinder die Bedeutung der Hygiene kennen und machten ihren Küchenführerschein.
Danach ging es für die Fünftklässler nach draußen an die frische Luft. Im schuleigenen Garten wartete nämlich ein großes und handfestes Projekt auf die Gruppe. Mit Schaufeln und Harken ausgestattet, legten die Schülerinnen und Schüler komplett neue Beete an. Sie machten einen leckeren Kräuterquark, der allen schmeckte. Durch diese Gartenarbeit lernten die Kinder direkt, woher unsere frischen Lebensmittel eigentlich kommen. Das Gießen und Pflegen der Pflanzen werden ab jetzt eine feste Aufgabe für die Klasse sein.
Neben der körperlichen Gesundheit kam aber auch das seelische Wohlbefinden nicht zu kurz. In vertrauensvollen Gesprächsrunden sprach die Klasse offen über das Thema Angst. Die Kinder durften teilen, vor welchen Situationen sie sich manchmal fürchten oder unsicher fühlen. Gemeinsam suchten sie nach Wegen, wie man solche blockierenden Gefühle erfolgreich bewältigen kann. Es wurden persönliche „Mutmacher“ gesammelt, die den Schülerinnen und Schülern in schwierigen Momenten Kraft schenken können. Das Erstellen von kleinen Mut-Karten half dabei, die positiven Gedanken kreativ festzuhalten. Am Ende der Woche waren sich alle einig, dass man gemeinsam viel mutiger sein kann.
Diese abwechslungsreichen Tage zeigten allen Beteiligten, wie vielseitig das Thema Gesundheit eigentlich ist. Die 5. Klassen nehmen viele wertvolle Tipps, tolle Erinnerungen und eine Menge neuen Mut mit in den normalen Schulalltag.




Jahrgang Sechs
Die Klassen 6a, b und c haben sich in der Projektwoche mit dem Thema Müll und Mülltrennung und Recycling beschäftigt.
Nach ein wenig Theorie in den ersten zwei Tagen ging es am dritten Tag mit Tüten, Handschuhen und Zangen bewaffnet in den Niddapark zum Müllsammeln.
Nebenher haben wir auch einiges über die Natur gelernt, z.B. wussten wir vorher nicht, dass Ameisen zur Paarungszeit fliegen können.
Am Ende der Projektwoche haben wir das Gelernte auf Plakaten festgehalten und zusammengetragen, wie wir die Umwelt schützen, den Müll trennen und schonend mit unseren Ressourcen umgehen können. Außerdem haben wir aus Müll noch richtig coole Vogelhäuschen gebaut, um zu zeigen, dass Müll nicht nur zum Wegwerfen gut ist.



Jahrgang Sieben
Vom 15. bis 18. Juni beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen im Rahmen der Projektwoche intensiv mit dem Thema „Geschlechtergleichheit- gestern, heute, morgen“.
Ziel des Projekts war es, die Entwicklung der Gleichberechtigung besser zu verstehen, bestehende Ungleichheiten zu erkennen und über aktuelle Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.
Zu Beginn der Projektwoche setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Frauenrechte auseinander. Dabei wurde deutlich, wie lang und schwierig der Weg zum Frauenwahlrecht war und welche Hürden Frauen überwinden mussten, um politische und gesellschaftliche Mitbestimmung zu erlangen. Die Ergebnisse wurden in Gruppen recherchiert, auf Plakaten festgehalten und anschließend vorgestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, in welchen Bereichen Frauen und Männer auch heute noch nicht vollständig gleichbehandelt werden. Die Klassen untersuchten dazu verschiedene Lebensbereiche und stellten fest, dass es trotz vieler Fortschritte weiterhin Unterschiede gibt. Besonders interessant fanden die Schülerinnen und Schüler die Themen Medizin und Forschung. Hier erfuhren sie, dass viele medizinische Studien lange Zeit überwiegend mit männlichen Versuchspersonen durchgeführt wurden und dadurch wichtige Erkenntnisse über die Gesundheit von Frauen fehlten.
Auch das Thema Sicherheit wurde genauer betrachtet. Anhand von Beispielen aus der Verkehrssicherheit lernten die Schülerinnen und Schüler, dass Crashtests über viele Jahre hauptsächlich mit Modellen durchgeführt wurden, die auf den durchschnittlichen männlichen Körper abgestimmt waren. Dies kann dazu führen, dass Sicherheitsrisiken für Frauen nicht immer ausreichend berücksichtigt werden.
Darüber hinaus diskutierten die Klassen über Situationen, in denen auch Männer von Ungleichbehandlung betroffen sein können. Dabei wurde deutlich, dass Geschlechtergerechtigkeit alle Menschen betrifft und dass Gleichbehandlung keine Einbahnstraße ist.
Die Projektwoche bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema auseinanderzusetzen, eigene Meinungen zu entwickeln und miteinander ins Gespräch zu kommen.



Jahrgang Acht

Die erste europäische Kläranlage nach englischem Vorbild.


Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit: Wasser – unser kostbares Trinkwasser: Wo kommt es her? Wo geht es hin?“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen intensiv mit der Bedeutung von Wasser für Mensch, Natur und Umwelt. Dabei gingen sie den Fragen nach, wie unser Trinkwasser gewonnen wird, wie wir verantwortungsvoll damit umgehen können und welchen Weg das Wasser nach seiner Nutzung nimmt.
Der erste Ausflug führte die Klasse in den Wasserpark nach Frankfurt Bornheim. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler an neun teils interaktiven Stationen alles über den Weg des Wassers. Zusätzliche Schautafeln erklärten den Ablauf der lokalen Wasserversorgung. Besonders beeindruckte die SuS der anschaulich dargestellte (virtuelle) Wasserverbrauch (siehe Foto)

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Dialogmuseums mit der Sonderausstellung „Wasser Wesen“, die sich auf kreative und künstlerische Weise mit dem Element Wasser auseinandersetzt. Die Ausstellung regte dazu an, Wasser nicht nur als lebensnotwendige Ressource, sondern auch aus einer kulturellen und emotionalen Perspektive zu betrachten. Blinde und sehbehinderte Guides führten die Klasse durch eine Ausstellung, in der Wasser sinnlich erfahrbar und über Geräusche, Temperaturen und Materialen wahrgenommen wird.


Spannend war außerdem die Besichtigung der Kläranlage in Frankfurt-Niederrad. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler den Weg des Abwassers verfolgen und erleben, wie verschmutztes Wasser Schritt für Schritt gereinigt wird. Die Mitarbeitenden der Kläranlage erklärten die verschiedenen Reinigungsstufen und verdeutlichten, wie wichtig moderne Kläranlagen für den Schutz von Gewässern und Umwelt sind. Auch wurden den SuS die Ausbildungsberufe bei der SEF nähergebracht. (siehe Foto)
Jahrgang Neun
Gruppe 1
Am Montag hat sich der Kurs in der Klasse getroffen. Wir haben besprochen, was Umweltschutz ist und wie wir die Erde schützen können. Wir haben uns in Zweiergruppen eingeteilt und sind dann in das Nord-West-Zentrum gelaufen. Wir haben dann dort zwei ähnliche Produkte mit der Code-Check App verglichen, um zu gucken, was für Stoffe diese Produkte beinhalten. Die Informationen haben wir auf einem Arbeitsblatt zusammengefasst. Es ging darum, heraus zu finden, was positiv und was negativ für die Umwelt ist.
Am Dienstag haben wir uns in der Klasse getroffen, da wir ein Workshop hatten, wo es hauptsächlich um Kosmetik ging. Dort hatten wir die Chance, unser eigenes festes Deo herzustellen.




Gruppe 2
Montag, den 15. Juni:
„Nachhaltiger Stadtrundgang“: Auf der Berger Straße wurde der Schülerschaft der Sinn zum nachhaltigen Umgang mit Kleidung und Lebensmitteln nähergebracht.
Ebenso lernten die Schülerinnen und Schüler den Begriff CO2-Fußabdruck und Handabdruck kennen. Jetzt können sie nachvollziehen, dass Veränderungen sowohl im Kleinen (Fußabdruck) als auch im Großen (Handabdruck) möglich und sinnvoll sind.
Dienstag, den 16. Juni:
Eine Referentin hat den Schülerinnen und Schülern verschiedene Materialien vorgestellt, die zur Anziehsachenproduktion verwendet werden.
Die Stoffe waren bspw. Viskose, Biobaumwolle, Polyester und Wolle. Anhand einer selbst erarbeiteten Tabelle konnten die Schülerinnen und Schüler schnell erkennen, welche Materialen sowohl für die Umwelt als auch ihre haut am besten geeignet sind.
Dabei wurde sowohl der CO2-Fußabdruck beleuchtet, ebenso die Gesundheitsschäden, die durch Produkte entstehen können, die sehr viel Mikroplastik enthalten.
Mittwoch, den 17. Juni:
An diesem Tag haben die Schüler Plakate zu den erarbeiteten Themen der Vortage erstellt. Dabei fokussierten sie sich auf die Themen Werbung, Nachhaltigkeiten bei Anziehsachen, Online-Handel mit Anziehsachen und Darstellung der verschiedenen Materialien.
Im Anschluss haben sie sich gegenseitig ihre Ergebnisse vorgetragen und Anregungen zur Verbesserung gegeben.

Gruppe 3
Im Rahmen unseres Projektes zum Thema Verpackungsmüll und Umweltverschmutzung haben wir das Recycling Zentrum und Neufundland in Frankfurt besucht. Im Recyclings Zentrum konnten wir erfahren, wie verschiedene Abfälle gesammelt, sortiert und recycelt werden.
Außerdem haben wir auch das Neufundland in Frankfurt besucht. Dort werden gebrauchte Gegenstände gesammelt und weiterverkauft, damit sie nicht weggeworfen werden müssen. So werden Ressourcen gespart und die Umwelt geschützt. Am zweiten Tag bei unserem Workshop zum Thema Verpackungen haben wir uns viel mit Plastik aber auch anderen Verpackungsmöglichkeiten beschäftigt und eine Präsentation dazu erstellt. Sehr interessant war hier, etwas über die Dauer zur erfahren, die Plastikmüll bis zur Zersetzung benötigt.
Am dritten und vierten Tag vertieften wir die Themen und bereiteten noch für die Präsentationen und Plakate vor.

